Kompetenzen und Erfahrungen

Persönliche und berufliche Kompetenzen und Erfahrungen

 

Lange und reiche berufliche und persönliche Erfahrung sind das Fundament, auf denen die Diensteistungen von Inspiration-Conseil gebaut sind.

 

Nach meiner Ausbildung als Ökonome (Doktorat der Universität Freiburg 1987) als Sportlehrer (Sportlehrerdiplom der Universität Lausanne 1978) und als Gymnasiallehrer für Wirtschaft (Diplom zum Gymnasiallehrer in Wirtschaft 1982) habe ich meine berufliche Erfahrung Schritt für Schritt aufgebaut.

 

Zu Beginn meiner beruflichen Karriere habe ich mich der Forschung (Institut des Hautes Etudes en administration publique de Lausanne) und dem Unterrichten (Collège St-Michel de Fribourg und Institut Presbytérien de Kirinda/Rwanda) gewidmet. Anschliessend sammelte ich Erfahrungen in der Führung unter dem Dach von Intercooperation in Entwicklungsprojekten in Rwanda (Unterstützung von lokalen Waldwirtschafts-Unternehmern und von Holzbetrieben in Gitarama). In der Sektion Finanzen und Holzwirtschaft im damaligen Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) vertiefte ich meine Führungsfähigkeiten. Während 4 Jahren wurde mir danach der Stab der Direktion des BUWAL anvertraut. Schliesslich ernannte mich Bundesrat Moritz Leuenberger 2001 zum Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt (BAFU). In dieser Funktion leitete ich zu Beginn einen Bereich, der die Koordination der politischen und strategischen Amtsgeschäfte, Personalpolitik, Recht, Finanzen, Informatik und Organisation umfasste. Ab 2006 wurde mir sodann die direktorale Führung der Bereiche Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung, Schutz vor nichtionisierender Strahlung (Elektrosmog), Chemikalien, Biotechnologie, nachhaltige Bewirtschaftung des Bodens, Altlastensanierungen, Umweltverträglichkeitsprüfung und Raumentwicklung übertragen. In dieser Zeit habe ich auch das Ethik-Komitee des BAFU präsidiert, das auf meine Anregung hin ins Leben gerufen wurde.

Diese beruflichen Erfahrungen gaben mir schon sehr früh die Gelegenheit, die grundlegenden Prinzipien des Coachings im Sport (Sportcoaching insbesondere als Sportlehrer) aber auch im Berufsumfeld in verschiedenen Situationen anzuwenden und zu entwickeln. Als Mitglied des Kaders, des höheren Kaders und schliesslich als Direktionsmitglied war ich bestrebt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu zu motivieren, ihre eigenen Ziele zu definieren und selbst die nötigen Massnahmen abzuleiten. Gerne habe ich sie in diesem Prozess unterstützt. Die Begleitung bei der Zielerreichung und das Vereinbaren von unterstützenden Massnahmen gehörten genau so dazu wie die Kontrolle, dass die vereinbarten Schritte auch umgesetzt werden. Dabei habe ich jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin meine individuelle Aufmerksamkeit geschenkt. Mein Coaching fand dabei mit einzelnen Personen aber auch mit Gruppen statt. Das Mentoring, bei dem eine erfahrene Person einer weniger erfahrenen Anleitung, Unterstützung und Ratschläge gibt, habe ich in meinen verschiedenen Führungspositionen mannigfach eingesetzt. Realisiert habe ich Mentoring-Angebote sowohl innerhalb des Bundesamts (mit jungen Kadern oder neuen Mitarbeitenden) als auch ausserhalb, bie der Begleitung von jungen Führungskräften in öffentlichen und halbprivaten Unternehmen.

 

Im beruflichen Umfeld blicke ich auf eine reiche Palette von Beziehungen zur Politik zurück (regelmässige Mitwirkung in Sitzungen der Parlamentskommissionen, Vorbereitung der Dossiers für die Entscheide des Bundesrats, regelmässige Kontakte zu den Verantwortlichen der kantonalen Ämter und ihrer Regierungsräte). Auf internationaler Ebene wurde mir bei verschiedenen Gelegenheiten die Vertretung der Schweiz an globalen oder regionalen Konferenzen anvertraut (Mitglied des Management Board der Europäischen Umweltagentur, Vertreter des Bundesamts im europäischen Netzwerk der Leiter der Umweltschutzämter). Dies bot mir die Gelegenheit, die Kunst des Verhandelns zu pflegen und zu entwickeln. Die strategische und operationelle Führung eines grossen Bundesamtes erforderte von mir ebenfalls Sicherheit bei strategischen Entscheiden, bei organisatorischen Umgestaltungen, bei der langfristen Planung und bei der Personalführung.

Für meine persönliche Entwicklung war und ist es mir sehr wichtig, Techniken, Methoden und Zugänge zum Erkennen des eigenen Ichs zu verfolgen. Ich meditiere seit bald 40 Jahren regelmässig, habe mich mit Transaktionsanalyse befasst, verschiedene Formen von Yoga geübt, die Grundlagen der chinesischen Medizin studiert, verschiedene Kurse und Ausbildungen in Methoden zum Umgang mit den körpereigenen Energien genossen (Reiki, Energieharmonisierung, etc). Diese ergänzenden Zugänge haben mein berufliches und familiäres Leben bereichert. Sie haben mir geholfen mich selbst besser kennen zu lernen und die feinen Facetten der Welt und der Menschen bewusster wahrzunehmen.

 

 

 

Beispiel für meinen internationalen Einsatz: Die Schweiz belohnt (sh. Bild oben)

Anlässlich des wissenschaftlichen Seminars vom 11. November 2012 in Genf zur Feier des 25 jährigen Bestehens des Montrealer Protokolls und am Vorabend der 24. Konferenz der Vertragsstaaten wurde die Schweiz, deren Vertreter ich an diesem Anlass sein durfte, mit einem Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung mit einer Erinnerungs-Plakette ausgezeichnet für ihre aktive Rolle die sie zur Erhaltung der Ozonschicht eingenommen hatte. Die Plakette wurde mir übergeben in Anwesenheit des Exekutivsekretärs des UNEP Ozon-Sekretariats, Herrn Marco Gonzalès (rechts auf dem Photo) und von Prof. Mario Molina, Nobelpreisträger für Chemie 1995 gemeinsam mit Prof. Frank. S. Roland für ihre Entdeckung des Mechanismus der Zerstörung der Ozonschicht durch FCKW. 

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